Urlaub in Südafrika – Urlaub zwischen Arm und Reich

In Südafrika kann man auch heiraten. Die schöne Strand-Kulisse und das tosende Meer im Hintergrund von einem solchen Erinnerungsbild wollen immer mehr Europäer haben. Ein Grund ist sicherlich auch, weil es gerade im Sommer in Deutschland nicht sonderlich schön ist, in Südafrika aber bei gemäßigten Temperaturen im mitteleuropäischen Sommer das ganze Jahr über die Sonne scheint. Wer nun aber ein bisschen über die Fassaden der 4- oder 5-Sterne Hotels blickt in Südafrika, der sieht sich auf einmal auch mitten in einer anderen Welt – und zwar in einem ärmlich wirkenden Land. Denn die touristischen Prachtbauten und die entsprechende Infrastruktur für die Touristen sind nur eine Seite dieses Landes. Urlaub machen in Südafrika bedeutet auch mittendrin zu sein in Armut und in den Folgen der Apartheid, die offiziell schon lange abgeschafft ist.

Foto: Janine Grab-Bolliger  / pixelio.de
Foto: Janine Grab-Bolliger / pixelio.de


Slums und Strand

Die Touristen sind normalerweise angehalten sich nicht in die Slums zu begeben. Doch gerade wegen der noch nicht so alten Geschichte der Abschaffung der Apartheid in Südafrika machen es viele Touristen doch. Sie wagen einen Blick sozusagen hinter den Vorhang. Dieser ist zwar nicht ganz ungefährlich. Doch die Veranstalter vor Ort haben inzwischen erkannt, dass die Touristen hier nicht nur heiraten und an den Strand wollen. Sie wollen auch die Menschen in den Slums sehen. Und dieser Weg wird den Touristen auch eröffnet, wenn sie das wünschen. Und auf was die Touristen dort treffen stellt den krassen Gegensatz zu ihrer Luxusunterkunft dar. Und in den Slums findet man keine armen weißen Menschen!