Urlaub in St. Moritz

Letztens war ich in St. Moritz, um Urlaub zu machen. Dort zieht es meistens die Reichen und Schönen hin und natürlich die, die wirklich an Wintersport interessiert sind. So wollten wir es uns nicht nehmen lassen und haben auch einmal ein Hotel in St. Moritz gebucht, um dort eine Woche Winterurlaub zu verbringen. Kostspielig war es zwar schon, aber das lag weniger am Hotel und viel mehr am Ski- Pass, den wir uns für 3 Tage geholt haben. Der war wirklich teuer, was ich ehrlich gesagt, gar nicht erwartet hatte. Wie dem auch sei: Spaß hatten wir trotzdem und das nicht zu knapp. Meine Frau und ich sind am ersten Tag erst einmal angekommen und haben im Hotel eingecheckt. Das Hotel ist ziemlich groß und eindrucksvoll und hat mich sofort begeistert. Hier wird einem einfach alles geboten. Von einem riesengroßen Spa- Bereich mit vielen verschiedenen Anwendungen über einen großen Schwimming Pool mit Gegenstromanlage bis hin zu einem guten Restaurant, einer Bar und einem Fitness- Raum ist alles zu haben.

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Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Da wir relativ spät am Nachmittag angekommen sind, wollten wir eigentlich nur noch etwas entspanntes machen. So sind wir eine Runde schwimmen gegangen. Meine Frau kam dann auf die Idee, dass wir doch uns für den nächsten Tag nach dem Ski fahren zu einer Massage anmelden können, weil es uns sicher gut tut nach einem anstrengenden Tag. Ich fand die Idee gut und so meldeten wir uns beide für eine Ganzkörper- Massage an, die mit Kneipp- Ölen gemacht wird. Nach dem Schwimmen sind wir dann noch in das hoteleigene Restaurant gegangen und haben dort zu Abend gegessen. Die Aussicht auf das Tal war wirklich schön und in der Dämmerung konnte man noch recht weit schauen. Das Engadin sieht gerade in der Dämmerung sehr idyllisch aus. Am nächsten Tag ging es dann zum Ski fahren hoch auf den Berg. Der Lift brachte uns nach oben und von dort aus hatte man einfach eine grandiose Aussicht. Viele Menschen tummelten sich in den Hütten und da wir ganz gute Ski Fahrer sind, haben wir uns für die mittlere Bahn entschieden. Es hat wirklich Spaß gemacht, den Berg hinunterzufahren.