Urlaub auf Rodrigues

Ich fand die Geschichte der Stadt Port Mathurin sehr interessant. 1691 wurde die Insel nämlich von Francois Leguat „gefunden“. Er landete mit einer Gruppe geflohener Hugenotten aus Frankreich in der Bucht von Mathurin. Der Ortsname stammt von einem der ersten Siedler Mathurin Bréhinier, der hier gelebt hat. 1810 sammelte sich dann die britische Flotte, um die Inseln Réunion und Mauritius zu erobern. Danach blieb es lange Zeit still um die Insel und auch um die Stadt. 1901 gab es dann ein Telegrafenkabel, was eine Neuheit zu der damaligen Zeit war und so befand sich der Wartungszentrum in Port Mathurin. Port Mathurin war also an vielen geschichtlichen Referenzen beteiligt, ohne wirklich Einfluss genommen zu haben. Alles Nachlesen kann man im Museum, das sich direkt im Stadtkern befindet. Verpassen kann man es nicht, da die Stadtmitte nicht sonderlich groß gehalten ist. Die Stadt liegt immer noch so friedlich da, wie sie es vor ewigen Zeiten schon getan hat und so kann man hier wirklich einen gemütlichen Urlaub verbringen. Interessant fand ich vor allem auch, dass die Religion relativ frei gelebt werden kann.

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Foto: Ymon / pixabay

Es gibt eine kleine Moschee, eine katholische und auch eine anglikanische Kirche, die wir uns alle natürlich angeschaut haben. Die Moschee war dabei natürlich am eindrucksvollsten, weil man eine solche natürlich auch nicht von zu Hause kennt. Mir hat Port Mathurin als Urlaubsort sehr gut gefallen, auch wenn man hier nicht so viel erkunden kann, wie direkt auf Mauritius. Schön ist es trotzdem und so kam ich sehr entspannt aus dem Urlaub nach Hause mit wundervollen Eindrücken.