Sri Lankas wilder Norden

Wer nach Sri Lanka reist, der hat nur eines meist im Sinn – sich an einen Strand legen und die gut ausgebaute touristische Infrastruktur genießen. Die Hotels an der Südküste und Westküste haben westlichen Standard und man kann hier internationale Küche genießen in den Restaurants. Wer sich aber für den Norden der Insel entschieden hat, der sollte sich darauf einstellen, dass er auf eine eher „wilde“ Region trifft. Schuld daran ist der mehr als 30 Jahre lang tobende Bürgerkrieg, der vor allem den Osten und den Norden der Insel traf. Dies macht sich auch bemerkbar im Ausbau des Straßen- und Zugnetzes. Denn der Norden und der Osten sind nicht so gut an die übrigen Verkehrswege angeschlossen.

Foto: Maren Beßler  / pixelio.de
Foto: Maren Beßler / pixelio.de

Kaum ausgebaute Infrastruktur

Der Grund, warum der Tourist hier auf eine eher karg ausgebaute Infrastruktur trifft ist, dass der Bürgerkrieg im Land erst 2009 endete. Zunächst wurden in den letzten Jahren die Regionen im Osten mehr erschlossen – auch touristisch. Doch nach einem mehr als 30 Jahre lang dauernden Bürgerkrieg sitzen die Wunden eben tief und es dauert seine Zeit bis die Infrastruktur auf dem Stand ist, wie im Süden und im Westen. Dennoch kann man im Norden von Sri Lanka auch Urlaub machen. Man muss eben einige Abstriche machen, insbesondere was die Unterkunft angeht. Denn luxuriöse Hotels sucht man hier vergeblich. Dafür kann man in feinen Gästehäusern übernachten. Gerade im Norden hat man die Möglichkeit die Kultur und auch die Leckereien der Insel kennenzulernen. Und das ist für viele Touristen ein großer Reiz.