Pamukkale, Selcuk & Ephesos

Vor kurzem wollte ich gern in den Süden der Türkei reisen. Also musste ich mich erst einmal über die Städte, die es dort gibt informieren und schauen, was man dort alles so unternehmen und entdecken kann. Izmir ist besonders bekannt und auch Bodrum ist ein wahrer Touristenmagnet. Es gibt aber auch noch andere Städte und so fand ich Pamukkale und auch Ephesos sehr interessant. Pamukkale liegt zwischen Izmir und Antalya, sodass man auch einfach einen Tagesausflug von Izmir aus dorthin machen kann. Hier sind die weißen Sinterterrassen besonders interessant. Sie entstehen durch gelösten Kalziumbikarbonat, das sich in den Heilwasserquellen bildet. Der Anblick ist atemberaubend. So etwas habe ich vorher noch nie gesehen. Allerdings habe ich auch erfahren, dass die Quellen langsam versiegen und so muss das Heilwasser umgeleitet werden, damit die Sinterterrassen erhalten bleiben. Oberhalb der Stadt Pamukkale gibt es noch einen kleinen Ort, der gegründet wurde.

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Foto: Jürgen Acker/pixelio.de

Hier ist Hierapolis. Die Römer waren nämlich von dem Heilwasser überzeugt und siedelten sich in der Nähe an. Ein wenig weiter weg, in der Nähe der Stadt Selcuk befinden sich die Ruinen von Ephesos. Ephesos zählt zu den sieben Weltwundern der Antike, die schon seit über 3000 Jahren bestehen. Die noch sichtbaren Bauwerke stammen aus der Zeit von 200 v. Bis 400. n. Chr. Und zählen zu den bedeutendesten Bauwerken überhaupt. Außerdem gibt es in Ephesos aber auch noch eine Therme, ein Theater, die Agora und viele Tempelanlagen, die man sich anschauen kann. Ich habe mich dann für die größere Stadt Selcuk entschieden und von hier Tagesausflüge mit dem Auto gemacht.