Keine gefährlichen Tiere auf Mauritius

Als ich mit meinem Freund auf der Maskarenen Inselgruppe unterwegs war, haben wir uns einen Reiseplan zurechtgelegt, den wir verfolgen wollten. Zuerst sollte es nach Mauritius gehen, von dort aus nach La Reunion und danach noch nach Rodrigues. Die Inseln gehören alle zu einer Inselgruppe, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Ich war total begeistert und kann nur von diesem Urlaub schwärmen. Jeden Tag gab es etwas Neues zu erleben und so ist uns nie langweilig geworden. Mein Freund und ich lieben das Abenteuer und so hatten wir besonders auf Mauritius viel zu tun. Witzig fand ich einen Tag, an dem 20 Grad herrschten und das Wetter endlich einmal angenehm war. An diesem Tag trugen alle Einheimischen dicke Jacken und teilweise sogar Schals und Mützen. Ihnen war kalt, weil die Temperatur von normalerweise 30 Grad auf 20 Grad gesunken war. Für sie muss sich das richtig kalt anfühlen und für uns war es ein angenehmer Tag, den man gut am Strand hätte verbringen können.

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Foto: Patrick66 / pixabay

Allerdings sind wir, statt am Strand zu liegen, lieber Wandern gegangen, denn das Wetter war dafür tatsächlich optimal. Sonst war die Luftfeuchtigkeit immer recht hoch, aber an diesem Tag ging es und so haben wir eine gute, weite Strecke zurückgelegt. Was auf den gesamten Insel übrigens sehr gut ist, ist dass es keinerlei gefährliche Tiere vor Ort gibt. Man kann sich also bedenkenlos in die Wildnis begeben, ohne dass man Angst haben muss, nicht wiederzukehren. Giftige Spinnen und Schlangen sind nicht vorhanden. Das liegt vor allem daran, dass Mauritius sehr viele endemische Tierarten hat. Sie sind von Einflüssen weit abgeschottet und so sind sie nicht auf einen Angriff aus. Zudem ist auch Malaria längst ausgerottet und auf manche Inseln hat es diese Krankheit gar nicht geschafft, da sie gar nicht die Möglichkeit hatte, dorthin zu kommen. Auch die Pflanzen sind großenteils endemisch, das bedeutet, dass sie nur hier vorkommen und nirgends anders. Es ist deswegen wahnsinnig interessant, auf Mauritius und den anderen Inseln der Maskarenen Wandern zu gehen und sich die ganzen tollen Pflanzen anzuschauen. Gefährliches gibt es unterwegs nicht, also braucht man sich keine Gedanken zu machen.