Geschichtliches über Pula (Kroatien)

Mit mein Freund war ich in Kroatien. Wir wollten immer schon einmal Ferien in Kroatien machen und so hatten wir uns die Stadt Pula ausgesucht. Mir war es wichtig, eine Stadt zu finden, in der geschichtlich viel passiert ist, sodass man ein wenig lernen kann und auch die alten Sehenswürdigkeiten noch anschauen kann, um einen Eindruck zu bekommen, wie es früher einmal war. Pula schien dabei genau richtig zu sein, denn kaum eine Stadt hat eine längere Geschichte als Pula. Auf 7000 Jahre Stadtgeschichte kann Pula zurückblicken und die war sehr turbulent. Sehr oft wechselte die Herrschaft in Pula und mehr als einmal gehörte die Stadt sogar Venedig an. Gegen Ende es 12. Jahrhunderts war die Stadt sogar eigenständig, unterwarf sich danach aber wieder Venedig. Den Einwohnern gefiel dies aber nicht und so zerstörten sie das Kastell und den Turm über der Stadt, damit eine Rückkehr der Sergi verhindert wurde. Ein venezianischer Adliger wurde an die Spitze der Stadtverwaltung gestellt und bis zum Ende der Republik Venedig blieb Pula Teil des Staatswesens. Das war im Jahr 1797.

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Foto: steinchen / pixabay

Erst danach wurde es zum Teil des Kaisertum Österreich ernannt im Jahr 1804. 1848 gab es eine Revolution in Venedig, da die Einwohner den Hauptkriegshafen nicht länger in ihrer Stadt haben wollten. Man suchte nach einem neuen Hafen und so fiel das Auge auf Pula. Pula hatte einen perfekten Naturhafen und nur 900 Einwohner und wurde so riesengroß ausgebaut. 1856 legte Kaiser Franz Joseph I. den Grundstein zum Bau des Seearsenals. In den nächsten Jahren erlebte Pula einen Boom, denn die Bevölkerung wuchs von 900 Einwohner im Jahr 1848 auf 58.560 im Jahr 1910. Viele Großbauten standen in direkter Verbindung mit dem Ausbau und prägen heute noch das Stadtbild, was die Stadt zu etwas ganz Besonderem macht. Man kann durch sie hindurch laufen und sieht immer wieder etwas geschichtliches. Ein Reiseführer, in dem alles steht, ist also wirklich wichtig, wenn man sich für Geschichte interessiert. Ich fand alles sehr interessant. Größtenteils kann man sich auch gar nicht vorstellen, wie alt diese Stadt wirklich ist und dann liest man es nach und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.