Die Schweiz – ein nicht ganz typisches Auswanderungsland

Angesichts der vielen Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern überlegen immer mehr Deutsche, ob sie ihrer Heimat nicht den Rücken zuwenden. Denn sie befürchten eine Übervölkerung und einen höheren Einfluss des Islams im Land. Das gewählte Ziel der Auswanderung ist dabei die Schweiz. Diese gilt politisch als neutral, wobei man wenn man dort lebt daran zweifeln mag. Denn neutral wäre, dass alles auch innenpolitisch gleich ist. Doch das ist es bei weitem nicht. Denn die Menschen dort sprechen vier verschiedene Amtssprachen und auch nicht jeder ist dort katholisch, wie man das aber meint. Denn es gibt dort 40 Prozent Katholiken und 40 Prozent Protestanten, darüber hinaus auch Muslime etc. Doch wer Multikulti hier erwartet wie etwa in Berlin, der wird auch enttäuscht sein.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Konservativ und strikt gegen Ausländer

Die Schweizer haben gerade jüngst einen Volksentscheid hinter sich gebracht, wonach bestimmt wurde, dass für den Zuzug von Ausländern ein Kontigent künftig bestimmt wird. Das bedeutet auch für Deutsche, die gerne in die Schweiz auswandern würden, dass wenn dieses Kontigent voll ist sie keine Chance haben. Wenn man es aber geschafft hat, dann benötigt man natürlich auch eine Autoversicherung, damit man in den Bergen der Schweiz mobil ist und auch einen Arbeitsplatz. Denn die Schweizer möchten natürlich nicht, dass man dorthin auswandert und dem Sozialnetz auf der Tasche liegt. So solidarisch, wie sich die Schweizer nach außen geben, sind sie also nicht. Wer erwägt in die Schweiz auszuwandern, sollte die berücksichtigen. Der Förderalismus ist dort stark ausgeprägt.