Archives for: März 2016

Reisekrankheiten – Legionärskrankheit

Unter dem Begriff Legionärskrankheit oder auch Legionellose versteht man eine durch Bakterien hervorgerufene Lungenentzündung, die vor allem aufgrund von dreckigen Wassersystemen verbreitet wird. Behandelt werden kann diese Krankheit mit Antibiotika, die am besten in einem speziellen Medikamentenkühlschrank aufbewahrt werden sollten. Die Legionärskrankheit ist weltweit verbreitet. Besonders in beliebten Urlaubsregionen, wie etwa Spanien oder Italien sollte auf den Konsum von Leitungswasser verzichtet werden, da hier das Ansteckungsrisiko besonders hoch ist. Um sich, gerade im Urlaub, vor Legionellen zu schützen, sollte man das Wasser vor dem Duschen oder dem Zähne putzen einige Minuten heiß durchlaufen lassen. Achtung: Während dieser Zeit sollten Sie sich nicht im Bad aufhalten, da Sie sonst die Bakterien über den Wasserdampf einatmen könnten! Diese Methode ist sehr hilfreich, da die Bakterien, die Legionellose hervorrufen, ab 60°C absterben. Außerdem sollte man darauf achten, dass Klimaanlagen regelmässig gereinigt und gewartet werden.

Doch wie erkennt man die Legionärskrankheit?
Wenn Sie kurz nach einem Hotelaufenthalt an einer Lungenentzündung leiden, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen, denn dann können die Bakterien die Ursache sein. Die Inkubationszeit beträgt etwa zwei bis zehn Tage. Auch die Symptome, die dann ausbrechen, sind recht diffus. So können hohes Fieber und Schüttelfrost auftreten, ebenso wie Schmerzen im Brustbereich und Reizhusten. Ausserdem können allgemeine Symptome, wie Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall und neurologische Ausfallerscheinungen vorliegen. Wenn der Arzt Ihre Lunge abgehört hat, wird er bei Verdacht auf Legionellose einen Erregernachweis mit einer Blut-, Urin- oder Atemsekretsprobe anfordern. Dann haben Sie Gewissheit und der Arzt kann Sie entsprechend behandeln.

Bild: Pixabay / Moakets

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Reisekrankheiten – Fleckfieber

Fleckfieber ist eine akute Infektionskrankheit. In 50% aller Fälle verläuft die Krankheit, die von Bakterien übertragen wird, unbehandelt tödlich. Vor allem Kleiderläuse sind Krankheitsüberträger. Mit guten Insektiziden kann man diese Gefahr jedoch fast vollständig bannen. Denn eine Infektion zwischen Menschen ist bei dieser Erkrankung nicht möglich. Für normale Urlauber in Afrika oder den südlichen Teilen Amerikas gibt es keinen Impfstoff, lediglich wenn man in Krisengebieten längere Zeit arbeitet, wird dieser empfohlen. In der Schweiz ist die Krankheit nicht mehr verbreitet, sondern eher in gemässigten Klimazonen, in denen schlechte hygienische Bedingungen und ein besonders hohes Menschenaufkommen herrschen. Woran erkennt man Fleckfieber? Die Inkubationszeit beträgt etwa 10 Tage bis zwei Wochen. Danach setzen die Symptome sehr plötzlich ein, es kommt zu extrem hohem Fieber (40°C sind keine Seltenheit) und Hautausschlag. Außerdem sind grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen zu beobachten. Wenn Sie kurz vor Beginn der Symptome in Südamerika oder Afrika waren, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Er kann einen Bluttest durchführen, mit dem schnell und unkompliziert eine Infektion festgestellt werden kann.

Bild Pixabay / Gadini

Bild Pixabay / Gadini

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Jahreshighlights auf La Réunion – Juli bis September

Vor kurzem wollte ich gern nach La Réunion fliegen, um endlich einmal wieder richtig Urlaub zu machen. La Réunion gehört zu Mauritius und so hatte ich sofort Traumstrände im Kopf. Damit mir nicht langweilig werden würde, habe ich mich zuerst einmal darüber informiert, was man alles das ganze Jahr in der Gegend machen kann und bin auf eine gute Liste gestoßen, in der alle Veranstaltungen stehen. Die Liste möchte ich heute vorstellen. Im Juli ist Winter, aber davon merkt man bei Temperatur um die 26 Grad nichts. Im Osten findet eine Wochenendwanderung und in Entre- Deux das Chocafest. Auch den Berglauf, den Cimasalazienne, sollte man nicht verpassen und wenn man sportlich genug ist, kann man sogar daran teilnehmen. Im August liegen die Temperaturen dann bei 24 Grad, was hier der tiefste Winter bedeutet. Ich frage ich immer, wie die Einwohner mit unserem Winter klarkommen würden, denn bei 22 Grad werden hier schon dicke Jacken getragen. Wer wandern geht, sieht unterwegs Ananas, Banane, Bibasse, Kokosnuss und Jujube wachsen und gedeihen. Im August findet außerdem das traditionelle chinesische Fest, Guan-Di-Fest, statt, was mich wirklich sehr begeistert hätte.

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Foto: marionberaudias / pixabay

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Jahreshighlights auf La Réunion – Juni & Juli

Wer an Mauritius denkt, denkt sofort an die Hauptinsel. Dass es aber noch eine anderen Insel gibt, die ebenfalls zu Mauritius gehört, das bemerken die Wenigsten. La Réunion ist mindestens genauso schön wie Mauritius und ist aber nicht so überlaufen wie die Hauptinsel. Das merkte ich schnell, als ich einen Mauritius Urlaub planen wollte. Kurzerhand entschied ich mich für La Réunion und war total begeistert, dass es dort das ganze Jahr über so viele Veranstaltungen gibt, an denen man teilnehmen kann. Besonders gut an La Réunion fand ich, dass es keine großen saisonalen Schwankungen gibt. Die tropische Wärme ist das ganze Jahr vorhanden und dabei noch angenehm. Es gibt konstante 24 bis 30 Grad, auch im Winter. Wanderer bevorzugen vor allem den Winter, der im Juni anfängt und auch die Zwischensaison, die von April bis Mai und von September bis Oktober geht. Schwimmen gehen kann man in dieser Zeit trotzdem, denn La Réunion ist grundsätzlich angenehm warm. Auch der Indische Ozean hält seine Temperatur konstant und so kann man das ganze Jahr über Sommerurlaub machen.

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Foto: marionberaudias / pixabay

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Das Klima von Südafrika

In meinem Südafrika Urlaub sollte ich schnell merken, dass Afrika komplett unterschiedliche Klimazonen hat. Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, habe ich gleich gemerkt, wie warm es vor Ort ist. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Außerdem war ich sehr glücklich, dass mein Jeep eine Klimaanlage hatte, sonst wäre das Fahren wohl unmöglich gewesen. Nachts ist es nämlich sehr kalt und tagsüber sehr warm. Klar, kann man nachts so wunderbar schlafen, aber im Auto wäre es ohne Heizung doch etwas zu kalt geworden. Südafrika hat generell einen großen Unterschied in den einzelnen Vegetationszonen, die sich durch den Kontinent ziehen. Sie reichen von extremer Wüste bis zu subtropischen Wäldern. Von der Kalahari bis Mosambik sind viele verschiedene Klima zu erwarten. Im Westen gibt es zum Beispiel auch noch ein maritimes Klima an der Küste und an der Südküste herrscht ein semihumides Klima, was daran liegt, dass zwei Ströme aufeinandertreffen. Schnee gibt es allerdings nur im Winter auf den ganz hohen Geborgen und so kann man auch im Winter nach Afrika reisen. Es ist dann immer noch sehr warm. Das Klima ist damit sehr unterschiedlich und das merkte ich auch, als ich einmal quer durch Südafrika gefahren bin. Durch Höhenlage und Meeresströme variiert das Klima in den verschiedenen Teilen von Afrika stark.

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Foto: falco / pixabay

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Ankunft in Südafrika

Ich wollte unbedingt einmal in meinem Leben eine von den Südafrika Reisen machen und genau diesen Traum erfüllte ich mir im letzten Jahr recht spontan. Ich surfte wieder einmal im Internet und fand ein besonders gutes Angebot für eine Reise nach Südafrika. Ich konnte nicht widerstehen und nach einer halben Stunde hatte ich das Angebot gebucht. Ich musste noch drei Monate warten, bis es endlich losging, aber die Zeit ging recht schnell herum. Ich hatte eine riesengroße Vorfreude und war schon sehr aufgeregt. Ein paar Tage vor Abflug begann ich meinen Koffer zu packen, damit ich auch nichts vergessen würde. Der Abflugtag rückte schneller näher, als ich es mir vorgestellt habe und so saß ich schon bald im Flugzeug nach Südafrika. Nach 12 Stunden Flugzeit kam ich an und befand mich in Johannesburg. Dort holte ich mein Auto ab, das mich die nächsten 3 Wochen in meiner Reise durch Afrika begleiten sollte. Mich stört es nämlich enorm, wenn man im Urlaub die ganze Zeit an einem Ort bleibt. Nach spätestens 3 Tagen weiß man nämlich, wo alles ist und nach 5 Tagen beginnt man sich zu langweilen.

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Foto: sharonang / Pixabay

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