Das ist Mauritius

Der Lebensstil der Menschen auf der Insel Mauritius, rund 1700 km von der afrikanischen Küste entfernt, ist eher westlich und europäisch orientiert. Man spürt vielerorts noch die ehemalige Präsens der französischen Kolonialherren. Doch auch Englisch wird auf der Insel gesprochen. Viele Franzosen kommen durchaus auch heute noch in die ehemalige Kolonie, die im Indischen Ozean wie die Kanarischen Inseln im Atlantik als „Insel des ewigen Frühlings“ bezeichnet werden kann. Denn hier wird es meist nicht wärmer als 29 °C. Ganzjährig auch nicht kälter als 24 °C. Das ist das ideale Klima für Europäer, die nicht so große Hitze ertragen. Heiraten kann man auf der Insel auch. Doch die meisten Urlauber kommen wegen des Badestrands hierher oder um zu tauchen.

Foto: joakant  / pixelio.de
Foto: joakant / pixelio.de


Tauchparadies

Einst wurde die Insel Mauritius den Touristen vor allem als Tauchparadies präsentiert. Doch nach und nach fanden auch andere Urlaubsinteressierte hier einen Platz für sich. Reine Badegäste gibt es auf der Insel die meisten. Doch auch Kulturtouristen und letztlich Wanderfreunde kommen auf der Insel auf ihre Kosten. Die Schönheit der Unterwasserwelt ist eben nicht das einzige Highlight, das diese Insel zu bieten hat. Doch gerade diese Unterwasserwelt ist in Gefahr. Denn Muschel- und Korallentaucher zerstören nach und nach die Riffe. Sie bringen von ihren Tauchgängen immer mehr Korallen und Muscheln mit hoch an die Wasseroberfläche, um sie dann dort an die Touristen zu verkaufen. Die Regierung des Inselstaates hat bisher noch nicht wirklich reagiert auf den Missstand. Die Touristen können indes eines tun: Keine derartigen Artikel kaufen.