Category: Reisekrankheiten

Reisekrankheiten – Legionärskrankheit

Unter dem Begriff Legionärskrankheit oder auch Legionellose versteht man eine durch Bakterien hervorgerufene Lungenentzündung, die vor allem aufgrund von dreckigen Wassersystemen verbreitet wird. Behandelt werden kann diese Krankheit mit Antibiotika, die am besten in einem speziellen Medikamentenkühlschrank aufbewahrt werden sollten. Die Legionärskrankheit ist weltweit verbreitet. Besonders in beliebten Urlaubsregionen, wie etwa Spanien oder Italien sollte auf den Konsum von Leitungswasser verzichtet werden, da hier das Ansteckungsrisiko besonders hoch ist. Um sich, gerade im Urlaub, vor Legionellen zu schützen, sollte man das Wasser vor dem Duschen oder dem Zähne putzen einige Minuten heiß durchlaufen lassen. Achtung: Während dieser Zeit sollten Sie sich nicht im Bad aufhalten, da Sie sonst die Bakterien über den Wasserdampf einatmen könnten! Diese Methode ist sehr hilfreich, da die Bakterien, die Legionellose hervorrufen, ab 60°C absterben. Außerdem sollte man darauf achten, dass Klimaanlagen regelmässig gereinigt und gewartet werden.

Doch wie erkennt man die Legionärskrankheit?
Wenn Sie kurz nach einem Hotelaufenthalt an einer Lungenentzündung leiden, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen, denn dann können die Bakterien die Ursache sein. Die Inkubationszeit beträgt etwa zwei bis zehn Tage. Auch die Symptome, die dann ausbrechen, sind recht diffus. So können hohes Fieber und Schüttelfrost auftreten, ebenso wie Schmerzen im Brustbereich und Reizhusten. Ausserdem können allgemeine Symptome, wie Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall und neurologische Ausfallerscheinungen vorliegen. Wenn der Arzt Ihre Lunge abgehört hat, wird er bei Verdacht auf Legionellose einen Erregernachweis mit einer Blut-, Urin- oder Atemsekretsprobe anfordern. Dann haben Sie Gewissheit und der Arzt kann Sie entsprechend behandeln.

Bild: Pixabay / Moakets

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Reisekrankheiten – Fleckfieber

Fleckfieber ist eine akute Infektionskrankheit. In 50% aller Fälle verläuft die Krankheit, die von Bakterien übertragen wird, unbehandelt tödlich. Vor allem Kleiderläuse sind Krankheitsüberträger. Mit guten Insektiziden kann man diese Gefahr jedoch fast vollständig bannen. Denn eine Infektion zwischen Menschen ist bei dieser Erkrankung nicht möglich. Für normale Urlauber in Afrika oder den südlichen Teilen Amerikas gibt es keinen Impfstoff, lediglich wenn man in Krisengebieten längere Zeit arbeitet, wird dieser empfohlen. In der Schweiz ist die Krankheit nicht mehr verbreitet, sondern eher in gemässigten Klimazonen, in denen schlechte hygienische Bedingungen und ein besonders hohes Menschenaufkommen herrschen. Woran erkennt man Fleckfieber? Die Inkubationszeit beträgt etwa 10 Tage bis zwei Wochen. Danach setzen die Symptome sehr plötzlich ein, es kommt zu extrem hohem Fieber (40°C sind keine Seltenheit) und Hautausschlag. Außerdem sind grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen zu beobachten. Wenn Sie kurz vor Beginn der Symptome in Südamerika oder Afrika waren, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Er kann einen Bluttest durchführen, mit dem schnell und unkompliziert eine Infektion festgestellt werden kann.

Bild Pixabay / Gadini

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